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Matthias Fischer. Ihre Stimme für den Landtag.

Keine Lippenbekenntnisse. SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus zur Sozialpolitik in Bayern :

Presse

Schwarzenfeld. (ohr) Wie ein roter Faden zog sich „Soziale Politik in Bayern“ bei der SPD – Veranstaltung der „Arbeitsgemeinschaft (AG) 60plus“ im Unterbezirk (UB) Schwandorf/Cham im Gasthof Bauer durch alle Statements.

„Ältere Menschen haben einen hohen Stellenwert“, betonte Landrat Volker Liedtke, Erststimmenbewerber für den Bezirkstag (Stimmkreis 307), nach der Begrüßung durch UBVorsitzende Helga Seidemann. Dies sei kein Lippenbekenntnis. Wer einen Betreuungsplatz brauche, bekomme einen. Auch müssten neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens
entwickelt werden. Ferner erläuterte der Politiker die Aufgaben des Bezirks. Bei dem 460
Millionen-Haushalt 2008 fließen 90 Prozent in den sozialen Bereich. Seine Erfahrungen als Kommunalpolitiker möchte Johann Dechant, Zweiter Bürgermeister von Regenstauf und Erststimmenbewerber für den Bezirkstag im Stimmkreis 305 Regensburg Land/Schwandorf, in den Bezirkstag einbringen. Die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit seien die Arbeitnehmerinteressen, soziale Gerechtigkeit und gleiche Bildungschancen für alle. Nach Auffassung von Matthias Fischer aus Nittenau, Direktkandidat für den Landtag im Stimmkreis 305, benachteiligt das Bayerische Bildungssystem Sozialschwache. Auch das Studium solle nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. „Reichtum fällt nicht vom Himmel“, so MdL Franz Schindler und Erststimmenkandidat für den Landtag, in seinen Ausführungen zu „Soziale
Politik in Bayern“, „sondern muss erarbeitet werden“. Es sei ein Gebot der Gerechtigkeit, den erarbeiteten Reichtum auch gerecht zu verteilen. Laut statistischer Darstellungen
sind die Unternehmens- und Vermögenseinkommen in den Jahren 2001 bis 2007 insgesamt um 42 und die Arbeitnehmerentgelte um 7,4 Prozent gestiegen. Nach dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2005 sind in Deutschland 13,9 der Familien von
materieller Armut betroffen und 15 Prozent der Kinder bis 14 Jahre. In einer alternativen Sichtweise gehe es nicht darum, durch „Umverteilung“ Gerechtigkeit herzustellen, sondern durch die Gewährung gleicher Chancen. Konkret ziele dieser Aspekt auf eine bessere Bildung und Ausbildung, um jeden in den Stand zu versetzen, „seines Glückes Schmied“ zu werden.

Erschienen im Neuen Tag

 

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